Wir Menschen haben die Fähigkeit, uns zu spezialisieren. Es ist nicht immer ganz einfach, neben der eigenen Spezialisierung auch wesentliche Aspekte anderer Sichtweisen auf dem Radar zu haben. Die folgenden Statements sollen wichtige Aspekte aufbringen, die auch Widersprüchlich sein können. Im Kontext von Quartierlösungen lassen sich unter fachkundiger Leitung unterschiedliche Realisierungsschwerpunkte meist entschärften, wenn eine Abwägung der Vor- und Nachteile erfolgt.

Peter WarthmannPeter WarthmannChefredaktor Fachzeitschrift HK-Gebäudetechnik

«PV und Elektromobilität sind ein Dream-Team! Die Entwicklung farbiger Module ist für die Technologie der Photovoltaik ähnlich wichtig wie Tesla für den allgemeinen Fortschritt der Elektromobilität in den letzten 20 Jahren. Das Rezept für ein zukunftstaugliches Gebäude mit sehr tiefen CO2-Emissionen ist einfach, muss aber konsequent umgesetzt werden: sehr gute Dämmung, Solarenergie-Gewinnung auf ganzer Dachfläche und an den Fassaden soweit möglich. Die Überschuss-Elektrizität lässt sich ideal und sinnvoll nutzen für den Betrieb von Elektrofahrzeugen.»

Hans-Lukas NiedererHans-Lukas NiedererPV-Anlagebauer Geschäftsführer Enpro

«Zusammenarbeit: Bei Photovoltaik-Anlagen wird High-Tech genutzt und mit bewährtem Handwerk verbunden. Dies erfordert Fachkompetenz über das Thema „Solarenergie“ hinaus in Bereichen wie Gebäudehülle, Gebäudetechnik, Elektrotechnik etc. Gut organisierte und standardisierte Zusammenarbeit unter den Handwerkern, wie Spengler, Dachdecker, Elektriker, Heizungsinstallateure und Metallbauer in der Region wird daher immer wichtiger.»

Christian FreiChristian FreiElektoringenieur E-Mobilität-Experte

«Elektromobilität: Mit der Elektromobilität wird in den nächsten 10 Jahren unsere Infrastruktur angepasst. Damit kann ein grosser Teil der Brennstoffabhängigkeit vom Ausland substantiell reduziert werden sowie der CO2 Ausstoss um einen Drittel gesenkt werden. Wichtig ist das gleichzeitig die Photovoltaik massiv ausgebaut wird.»

Markus von AllmenMarkus von AllmenEl. Ing. und Wirtschafts-Ingenieur, Leiter AG Energie Zurzibiet, Präsident Energie-Kommission Surbtal

«Leuchttürme einer Gemeinde: Photovoltaikanlagen auf einem kommunalen Gebäude – z.B. auf dem Gemeindehaus, dem Kindergarten, dem Werkhof – zeigen, dass die Umsetzung der lokalen Energiepolitik ernst genommen wird. Es sind lokale und regionale Leuchttürme für Private, das Gewerbe und andere Gemeinden. Setzen Sie sich dafür ein, solche PV-Projekte in Ihrer Gemeinde anzustossen und zum Erfolg zu verhelfen.»

Carole KlopfsteinCarole KlopfsteinGeschäftsleiterin SSES - Vereinigung für Sonnenenergie

«Für Mieterinnen und Mieter gibt es mehrere Möglichkeiten regional produzierten Sonnenstrom zu unterstützen. Sie können ihren Stromverbrauch mit Solarstrom decken oder auch selber in Solaranlagen investieren. Mit Plug&Play können inzwischen auch Mini-Solaranlagen auf dem eigenen Balkon betrieben werden. Der Solar-Wettbewerb im Nordost-Aargau eignet sich dazu, dass Interesse bei anderen Mieterinnen und Mieter auszuloten und mit der Verwaltung, der Gemeinde oder dem Verteilnetzanbieter ins Gespräch zu kommen. Interessieren sie sich dafür, was in Ihrer Region möglich ist.»

Pascal StädeliPascal StädeliUmwelt und Energietechniker Geschäftsführer VESE

«Der überschüssige Solarstrom aus der Photovoltaikanlage wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Dieser Strom wird vom lokalen Elektrizitätswerk abgekauft zu einem meist jährlich wechselnden, festgelegten Tarif. Wie hoch diese Einspeisevergütung durch das Elektrizitätswerk ist, kann auf der Seite www.pvtarif.ch nachgeschaut werden. Je nach Ort kann dem lokalen Elektrizitätswerk nicht nur die Energie sondern zusätzlich auch der sogenannte Herkunftsnachweis (HKN), also der ökologische Mehrwert, verkauft werden.»

Walter SachsWalter SachsPräsident SSES Vereinigung für Sonnenenergie

«Die Energiewende ist ein Generationenprojekt. Die Zeit ist reif für die Umstellung auf Erneuerbare Energieen. 100% Erneuerbar ist das grösste Geschenk, was wir unseren Kindern und Enkelkindern machen können. Nutzen Sie den Solar-Wettbewerb, sich mit dem Thema zu beschäftigen und die Initiative zu ergreifen, indem sie ein Objekt anmelden. Es lohnt sich doppelt – für Sie und für die nachfolgenden Generationen.»

In der Zeitschrift «Erneuerbare Energieen» von SSES und Swissolar werden alle zwei Monate über aktuelle Themen rund um Photovoltaik und erneuerbare Energieen informiert.

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