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Der Ausbau der Photovoltaik auf bestehenden Gebäuden ist eine Herausforderung. Neben technischen Überlegungen kommen bei einer vorausschauenden Planung weitere Aspekte hinzu, wie die Begrünung, Mobilität und Zusammenschlüsse (ZEV-Lösungen). Es lohnt sich voraus zu schauen und die Planung über mehrere Gebäude auch ins Auge zu fassen. Unter geeigneten Umständen lässt sich die Photovoltaik im Quartier auch über mehrere Gebäude realisieren. RIBB unterstützt Sie bei solchen Vorhaben. Lesen Sie weiter und realisieren Sie, wie Fassettenreich Photovoltaik geworden ist. Gut beraten zu sein lohnt sich. Hier zeigen wir, dass hinter der Photovoltaik Menschen mit unterschiedlichsten Kompetenzen stehen, die sich engagieren und damit auch Geld verdienen und zu regionaler Wertschöpfung beitragen.

«Die Energiewende ist ein Generationenprojekt. Die Zeit ist reif für die Umstellung auf Erneuerbare Energieen. 100% Erneuerbar ist das grösste Geschenk, was wir unseren Kindern und Enkelkindern machen können. Nutzen Sie den Solar-Wettbewerb, sich mit dem Thema zu beschäftigen und die Initiative zu ergreifen, indem sie ein Objekt anmelden. Es lohnt sich doppelt – für Sie und für die nachfolgenden Generationen.»

Walter Sachs
Präsident SSES Vereinigung für Sonnenenergie

«Leuchttürme einer Gemeinde: Photovoltaikanlagen auf einem kommunalen Gebäude – z.B. auf dem Gemeindehaus, dem Kindergarten, dem Werkhof – zeigen, dass die Umsetzung der lokalen Energiepolitik ernst genommen wird. Es sind lokale und regionale Leuchttürme für Private, das Gewerbe und andere Gemeinden. Setzen Sie sich dafür ein, solche PV-Projekte in Ihrer Gemeinde anzustossen und zum Erfolg zu verhelfen.»

Markus von Allmen
El. Ing. und
Wirtschafts-Ingenieur,
Präsident Energie-kommission Surbtal

Hans-Lukas Niederer
PV-Anlagebauer
Geschäftsführer Enpro

«Zusammenarbeit: Bei Photovoltaik-Anlagen wird High-Tech genutzt und mit bewährtem Handwerk verbunden. Dies erfordert Fachkompetenz über das Thema „Solarenergie“ hinaus in Bereichen wie Gebäudehülle, Gebäudetechnik, Elektrotechnik etc. Gut organisierte und standardisierte Zusammenarbeit unter den Handwerkern, wie Spengler, Dachdecker, Elektriker, Heizungsinstallateure und Metallbauer in der Region wird daher immer wichtiger.»

Carole Klopfstein Geschäftsleiterin SSESVereinigung für Sonnenenergie

«Für Mieterinnen und Mieter gibt es mehrere Möglichkeiten regional produzierten Sonnenstrom zu unterstützen. Sie können ihren Stromverbrauch mit Solarstrom decken oder auch selber in Solaranlagen investieren. Mit Plug&Play können inzwischen auch Mini-Solaranlagen auf dem eigenen Balkon betrieben werden. Der Solar-Wettbewerb im Nordost-Aargau eignet sich dazu, dass Interesse bei anderen Mieterinnen und Mieter auszuloten und mit der Verwaltung, der Gemeinde oder dem Verteilnetzanbieter ins Gespräch zu kommen. Interessieren sie sich dafür, was in Ihrer Region möglich ist.»

«Einspeisevergütung: Der überschüssige Solarstrom aus der Photovoltaikanlage wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Dieser Strom wird vom lokalen Elektrizitätswerk abgekauft. Wie hoch diese Einspeisevergütung durch das Elektrizitätswerk ist, kann auf der Seite www.pvtarif.ch nachgeschaut werden. Je nach Ort kann dem lokalen Elektrizitätswerk nicht nur die Energie sondern zusätzlich auch der sogenannte Herkunftsnachweis (HKN), also der ökologische Mehrwert, verkauft werden.»

Pascal Städeli
Umwelt und Energietechniker
Geschäftsführer VESE

Christian Frei Elektoringenieur
E-Mobilität-Experte

«Elektromobilität: Mit der Elektromobilität wird in den nächsten 10 Jahren unsere Infrastruktur angepasst. Damit kann ein grosser Teil der Brennstoffabhängigkeit vom Ausland substantiell reduziert werden sowie der CO2 Ausstoss um einen Drittel gesenkt werden. Wichtig ist das gleichzeitig die Photovoltaik massiv ausgebaut wird.»

Tipps & Links

  • Energie Schweiz» erklärt in 7 Schritten, wie Sie zu Ihrer eigenen Solaranlage kommen
  • Mehr als 500 praktische Ratschläge zu den Themen Energie und Umweltschutz rund um das Haus finden sich hier
  • Hinweise zu den offiziellen Fördergeldern finden sie bei pronovo
  • Auf der Webseite von infosolar finden Sie die Bedingungen und Kontaktdaten für Gemeinden zur Anmeldung einer PV-Anlage
  • Wie Sie Eigenleistungen erbringen könnten und worauf sie dabei zu achten haben finden sie im Handbuch zum Selbstbau
  • Als Branchenvertreter der Anlagebauer ist Swissolar die Adresse für Fachinteressierte und Bauherren
  • In der Zeitschrift «Erneuerbare Energieen» von SSES wird alle zwei Monate über aktuelle Themen informiert.

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